Zwei große Ausstellungen im Wien Museum enden am 27. September

Zwei zinnoberrote Papierrahmen nebeneinander an einer cremefarbenen Wand, der rechte bereits leicht abgehoben

Wer in Wien Ausstellungen aufschiebt, hat gerade drei Wochen. Zwei der großen Schauen im Wien Museum enden am selben Sonntag, und danach ist im Haus am Karlsplatz für eine Weile die Dauerausstellung das Programm.

Was am 27. September endet

„Schiele & Peschka. Eine Familienaufstellung“, seit 30. April zu sehen, und „Arena Wien. Jedenfalls ist es Liebe!“, seit 18. Juni. Beide laufen bis 27. September 2026, beide im Wien Museum.

Was länger bleibt

Im musa laufen zwei Ausstellungen noch bis 29. November 2026: „Der Bildgenerator. Karl Heinz Koller“ und „Verdichtungen. Heliane Wiesauer-Reiterer“, beide seit 2. Juli.

Was ohnehin steht

„Wien. Meine Geschichte“, die Dauerausstellung des Hauses. Die hat kein Enddatum und ist deshalb genau die Ausstellung, die man auch im Oktober noch sehen kann.

Die praktische Rechnung

Drei Wochenenden. Wenn Sie beide Schauen am Karlsplatz sehen wollen, geht das an einem Nachmittag — sie sind im selben Haus. Das musa liegt getrennt davon und hat zwei Monate mehr Zeit, gehört also nicht in denselben Nachmittag.

Ein Ausstellungsende ist die einzige Sorte Termin, die ein Kalender leicht übersieht, weil er auf Anfänge trainiert ist. Bei diesen beiden lohnt der Hinweis besonders: Die Schiele-Schau ist eine Familienaufstellung und lebt von den Leihgaben, die danach wieder verschwinden, und die Arena-Ausstellung dokumentiert etwas, das es als Ort noch gibt, als Zeit aber nicht mehr. Beides ist genau die Art von Material, das nicht in eine Dauerausstellung wandert, sondern zurück ins Depot und zu den Leihgebern.

Quelle: Wien Museum gegen die Quelle geprüft am

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